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Capitaine à la Congolaise

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Capitaine à la Congolaise


Bananenblätter, Fasern als Bindfaden

Eine Tasse Palmöl
Eine gewürfelte Zwiebel
Pili Pili
1 gutes Stück (vielleicht 1 kg) Filet vom Capitaine (wird auch manchmal Nil-Barsch genannt, ist aber nicht der Viktoria-Barsch, der jetzt so sehr in Mode ist)
Salz
Schwarzer Pfeffer

Varianten für die Sauce:

Tomaten
Okra
Grüner Pfeffer
Knoblauch

Beilage:

Klöße aus Maniokmehl
oder
Reis

Zubereitung:
Eine Feuerstelle aus Holzkohle mit Rost (altes Ölfass) vorbereiten und anzünden.
Den Fisch in vier Portionen aufteilen. Aus den Bananenblättern vier kleine Päckchen falten, die die Fischportionen aufnehmen können. Den Fisch zusammen mit den Gewürzen und den Saucenzutaten in die Beutel füllen, diese mit Palmfasern zubinden und für ½ Stunde auf die nicht zu heiße (Abstand halten) Feuerstelle setzten. Der Fisch wird im eigenen Saft gegart. Es gibt wenig, aber gute Sauce. Köstlich ist der Moment, wenn jeder Gast seinen Beutel öffnet und den Geruch einsaugt.
Den Teig für die Maniokklöße kauft man auf dem Markt, formt vier große oder acht kleine Klöße daraus und lässt sie im heißen Wasserbad gar ziehen.

Getränk: gut gekühltes Primus Bier aus Kinshasa

Wie kann ich das in Deutschland nachkochen?

Kapitänsfisch auf kongolesische Art

Es geht ja vor allem um das Dünsten des Fischs im eigenen Saft. Dies kann ich mir gut in einer Bratfolie in der Backröhre vorstellen. Der Fisch selbst sollte ebenfalls ein Süßwasserfisch sein wie Schleie, Karpfen oder zur Not auch der Viktoria-Barsch .
Statt des Palmöls schlage ich Sonnenblumenöl vor. Das Pili-Pili ist eine Zubereitung aus gemörserten Chili-Schoten in Öl; dies gibt es auch in den Asia-Läden in Gläsern zu kaufen, besser ist das selbst hergestellte, das kann ich scharf lassen oder mit Tomatenmark mildern. Es sollte wie ein Brei sein, die Samenkerne bleiben drin. In den Tropen wird gern sehr scharf gegessen, das bekämpft angeblich die Mikroben.
Statt der Maniokklöße (gibt es in Europa wohl nur in Brüssel im Kongo-Viertel Matonge) schlage ich Reis vor. Dazu einen Salat, vielleicht aus Tomaten oder was der Markt hergibt, Brot zum Tunken.
Getränk: Hefeweißbier oder ein Riesling halbtrocken, der nimmt es besser mit der Schärfe des Chili auf als die FT-Genossen. Guten Appetit!

siehe auch:
Capitaine à la Congolaise

Rezepte von:
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